Britische Cyberbehörde hält KI-gestützte Schadsoftware in einem Ransomware-Angriff auf kritische Infrastruktur bis 2028 für sehr wahrscheinlich

Der am Dienstag veröffentlichte Bericht State of the Cyber Nation des NCSC erwartet, dass feindliche Akteure Angriffe mit KI binnen zwei Jahren sehr wahrscheinlich größer und effizienter machen; Behördenchef Richard Horne erklärt die Ära der „Technik zum Spartarif“ für beendet.
Warum es wichtig ist
Das National Cyber Security Centre, Teil des GCHQ, ist die führende technische Behörde Großbritanniens für Cyberbedrohungen; seine Einschätzungen prägen, wie sich Regierung und Betreiber von Energie-, Wasser- und Verkehrssystemen vorbereiten. Der Bericht verknüpft die Warnung mit einem beispiellosen Anstieg von Vorfällen und hält fest, dass kritische Systeme nicht mehr auf billiger, schlecht gesicherter Technik laufen dürfen. Die Regierung flankiert ihn mit Geld, darunter 60 Mio. Pfund für die erste Phase des Programms Cyber Shield und 70 Mio. Pfund für ein NERV Centre. Abzuwarten sind Hornes Rede am Dienstag und der Fortgang des Cyber Security and Resilience Bill.
Die wichtigsten Fakten
- Bericht: NCSC State of the Cyber Nation, veröffentlicht am 3. November
- KI-gestützte Schadsoftware in einem Ransomware-Angriff auf britische kritische Infrastruktur bis 2028 „sehr wahrscheinlich“
- KI-Nutzung feindlicher Akteure macht Angriffe binnen zwei Jahren sehr wahrscheinlich größer und effizienter
- 60 Mio. £ für Phase eins von Cyber Shield; 70 Mio. £ für ein NERV Centre
- Ein Exzellenzzentrum für KI-Cybersicherheit ist in Manchester geplant