Nikkei fällt zeitweise über 4.000 Yen unter 60.000 – Advantest und SoftBank Group führen den Chip-Ausverkauf in Tokio an
CNBC berichtet, Advantest verliere im frühen Handel 12,2 %, SoftBank Group 11,6 % und Tokyo Electron 7,3 % nach dem Nasdaq-Minus von 5,5 %; laut Sankei fiel der Nikkei zeitweise um mehr als 4.000 Yen und damit erstmals seit fünfeinhalb Monaten unter 60.000.
Warum es wichtig ist
Die Tokioter Sitzung setzte den Ausverkauf an der Wall Street vom Donnerstag fort: Der Nikkei eröffnete 703,55 Yen tiefer bei 60.374,35, dem fünften Rückgang in Folge, und weitete das Minus laut Sankei auf mehr als 4.000 Yen aus. Japanische Chipausrüster und KI-nahe Werte verloren am stärksten. Der gemeinsame Nenner mit Seoul ist dieselbe Sorge: Ein demokratischer Kongress könnte den Bau von Rechenzentren und damit die Nachfrage nach KI-Chips bremsen. Zu beobachten sind der Tokioter Schluss, die US-Arbeitsmarktdaten heute Abend und ob der Kursrutsch bei SoftBank Group anhält.
Die wichtigsten Fakten
- Nikkei eröffnete 703,55 Yen tiefer bei 60.374,35, fünfter Rückgang in Folge
- Sankei: zeitweise über 4.000 Yen im Minus, erstmals seit 5,5 Monaten unter 60.000
- Advantest −12,2 %, SoftBank Group −11,6 %, Tokyo Electron −7,3 % (CNBC, früher Handel)
- Kioxia fast −10 %, Renesas −7,5 %
- Dow schloss am Donnerstag 1.833,06 Punkte und Nasdaq 1.421,51 Punkte tiefer
- Philadelphia-Halbleiterindex fiel um mehr als 12 %