Oracle kündigt laut FT auf Druck der USA einen KI-Chip-Leasingvertrag über 7 Mrd. Dollar mit Tencent

Der Fünfjahresvertrag hätte Tencent Zugang zu bis zu 100.000 fortschrittlichen KI-Chips in Rechenzentren in Südostasien gegeben; die FT beruft sich auf zwei mit der Sache vertraute Personen.
Warum es wichtig ist
Die Kündigung zeigt, dass der Druck aus Washington nun auch das Chip-Leasing erreicht, über das chinesische Firmen fortschrittliche KI-Rechenleistung außerhalb Chinas mieten. Sie folgt auf einen FT-Bericht vom Vortag, wonach Nvidia Cloud-Kunden aufforderte, mindestens 51 % ihrer Kapazität an nicht chinesische Unternehmen zu verkaufen. Auch Peking hatte den Deal geprüft und Tencent aufgefordert, heimische Chips zu suchen. ByteDance und Alibaba haben weiter große Leasingverträge mit US-Anbietern, und Oracle beliefert ByteDance aus mehreren Rechenzentren in Malaysia. Offen ist, ob diese unter denselben Druck geraten.
Die wichtigsten Fakten
- Fünfjahresvertrag über 7 Mrd. Dollar
- Bis zu 100.000 fortschrittliche KI-Chips
- Rechenzentren in Südostasien
- Berichtet von der Financial Times unter Berufung auf zwei Personen
- Peking forderte Tencent zu heimischen Chips auf
- Oracle beliefert ByteDance aus Malaysia