SUSE will rund jede zehnte Stelle streichen und verweist darauf, dass KI und Automatisierung die Arbeit von Softwarefirmen verändern

Ein von The Register zitiertes Memo von CEO Dirk-Peter van Leeuwen beziffert den Abbau auf rund 10 % von etwa 1.900 Beschäftigten des zu EQT gehörenden Linux-Anbieters, vor einem Strategie-Update für das Geschäftsjahr 2027.
Warum es wichtig ist
SUSE ist einer der ältesten Anbieter von Unternehmens-Linux und nun eines der deutlichsten Beispiele für eine Softwarefirma, die KI offen als Grund für Stellenabbau nennt. Der Abbau ist in absoluten Zahlen klein, doch die Begründung im Memo zählt: Die Führung sagt, Automatisierung und KI veränderten die Arbeitsweise von Softwarefirmen, nicht nur, dass Kosten sinken müssten. Zu beobachten ist das Strategie-Update für das Geschäftsjahr 2027: welche Teams betroffen sind und welche KI-Produkte SUSE verkaufen will.
Die wichtigsten Fakten
- Betroffen sind rund 10 % der Belegschaft.
- SUSE beschäftigt etwa 1.900 Menschen.
- Das Memo stammt von CEO Dirk-Peter van Leeuwen.
- SUSE gehört dem Finanzinvestor EQT.