China will SoftBanks 5,4-Milliarden-Dollar-Kauf der ABB-Robotiksparte blockieren

Die FT berichtete unter Berufung auf Eingeweihte, Chinas NDRC werde den Deal wegen der Sorge nicht zulassen, Robotikdaten könnten zum Training von KI-Modellen ins Ausland gelangen; Nikkei zitiert eine ABB-Erklärung vom Donnerstag, wonach die chinesischen Behörden die Blockade eingeleitet haben.
Warum es wichtig ist
SoftBank hatte im Oktober 2025 zugesagt, das Robotikgeschäft von ABB zu kaufen, Teil von Masayoshi Sons Vorstoß in KI und Automatisierung. Laut FT will Chinas Nationale Entwicklungs- und Reformkommission den Kauf blockieren, aus Sorge, Robotikdaten könnten ins Ausland gelangen und zum Training von KI-Modellen dienen, auch von OpenAI, an dem SoftBank stark beteiligt ist. China ist ABBs größter Robotermarkt mit rund 30 % dieses Geschäfts. Nikkei nennt es Pekings jüngsten Eingriff in den Verkauf einer Schlüsseltechnologie. Zu beobachten sind die nächsten Schritte, mögliche Zugeständnisse und die Wirkung auf die SoftBank-Aktie.
Die wichtigsten Fakten
- 5,4-Mrd.-Dollar-Deal im Oktober 2025 für ABBs Robotikgeschäft vereinbart
- FT: Chinas NDRC will blockieren, weil Robotikdaten ins Ausland zum KI-Training gelangen könnten
- China ist ABBs größter Robotermarkt, etwa 30 % des Robotikgeschäfts
- SoftBank rechnete bis vergangene Woche mit einer Genehmigung (FT)
- Die SoftBank-Aktie lag in Tokio schon rund 5 % im Minus