EU-Parlamentspräsidentin Metsola warnt Abgeordnete davor, sich beim Verfassen von Gesetzen auf KI zu verlassen

Das Parlament bereitet Leitlinien und ein eigenes KI-Werkzeug für sensible Arbeit vor, nachdem mehr KI-verfasste Änderungsanträge auftauchten, teils mit nicht existierenden Gesetzen; der Text liegt noch nicht vor.
Warum es wichtig ist
Das Parlament, das den AI Act der EU verfasst hat, gibt sich nun Regeln für den eigenen KI-Einsatz. Metsola sagte, KI-verfasste Änderungsanträge ersetzten keine Debatte, KI-Nutzung müsse offengelegt werden und die Verantwortung liege bei den Gewählten. Beamte nannten einen Fall, in dem die Juristen des Parlaments zwei Tage brauchten, um eine falsche KI-Rechtsauskunft zu widerlegen. Kommerzielle Modelle wie ChatGPT, Claude und Llama bleiben für weniger sensible Aufgaben verfügbar. Zu beobachten sind die veröffentlichten Leitlinien und ob andere Parlamente sie übernehmen.
Die wichtigsten Fakten
- Metsola sprach am 4. November bei einer Parlamentsveranstaltung zu KI
- Leitlinien für Abgeordnete in Vorbereitung
- Eigenes KI-Werkzeug für sensible Arbeit
- Manche KI-Anträge zitierten nicht existierende Gesetze
- Falsche KI-Auskunft kostete Juristen zwei Tage