Microsoft verzichtet laut FT auf Option, seinen KI-Rechenvertrag mit Nscale in Texas mehr als zu verdoppeln

Die Option war laut Insidern der Financial Times zweistellige Milliarden Dollar wert – Wochen nachdem Microsoft als Ankerkunde des Nscale-Projekts in Loughton ausstieg; Nscale beantragte im September einen US-Börsengang.
Warum es wichtig ist
Nscale ist ein schnell wachsender britischer KI-Cloud-Anbieter mit Nvidia als Geldgeber, Microsoft war sein größter bekannter Kunde. Die Absage an ein größeres Engagement in Texas – nach dem Rückzug aus dem Vorzeigeprojekt Loughton, dessen Netzanschluss sich in die 2030er verschob – wirft Fragen zum Wachstum auf, kurz vor dem US-Börsengang. Zugleich deutet es an, dass Microsoft beim Anmieten externer Kapazität wählerischer wird. Reuters berichtete von Gesprächen zwischen Nscale und Anthropic über einen Deal von etwa 45 Milliarden Dollar. Abzuwarten sind Bestätigungen beider Firmen und mögliche Änderungen am IPO.
Die wichtigsten Fakten
- Von der Financial Times am 5. November 2026 unter Berufung auf Insider berichtet
- Option hätte Microsofts Texas-Vertrag mehr als verdoppelt
- Möglicher Wert: zweistellige Milliarden Dollar
- Microsoft stieg zuvor als Ankerkunde in Loughton, Essex, aus
- Nscale beantragte im September 2026 einen US-Börsengang
- Reuters: Nscale verhandelt mit Anthropic über rund 45 Mrd. Dollar