USA klagen drei Männer an, mit KI Firmenchefs und Anwälte imitiert und 129 Millionen Dollar erbeutet zu haben

Laut Anklage vor einem Bundesgericht in Manhattan klonte die Gruppe von Juli 2024 bis Februar 2026 Stimmen und Bilder von Managern, um Buchhaltungen zu Überweisungen zu bringen; alle drei wurden in Spanien oder Großbritannien festgenommen.
Warum es wichtig ist
Laut Staatsanwaltschaft zielte das System auf Tausende Firmen, darunter Kliniknetze in Missouri und Kalifornien, eine Bank in Rhode Island und ein britisches Fintech, das fast 11,6 Millionen Dollar verlor. Die Gruppe soll KI-geklonte Chefstimmen mit falschen Anwälten kombiniert haben, die sich als Mitarbeiter von Kanzleien unter den 50 größten ausgaben, und das Geld in Kryptowährung umgetauscht haben. Es ist einer der bislang größten US-Strafprozesse um KI-Identitätsbetrug. Abzuwarten sind Auslieferungsentscheidungen und mögliche Rückflüsse.
Die wichtigsten Fakten
- Angeklagte: Jacob Soall, Sharon Hazan und Guy Sheetrit
- Mehr als 129 Millionen Dollar mutmaßlich erbeutet
- Betrug lief von Juli 2024 bis Februar 2026
- Sieben Anklagepunkte, darunter Überweisungsbetrug und schwerer Identitätsdiebstahl
- Festnahmen in Spanien (Juni, August) und Großbritannien (September)
- Anklage im Southern District of New York