Athenahealth lässt Patienten ihre Gesundheitsakten über einen MCP-Server mit Anthropics Claude verbinden
AthenaPatient MCP richtet sich an Claude-Pro- und Max-Nutzer, die sich mit Athenahealth-Zugangsdaten anmelden, festlegen, was Claude sehen darf, und den Zugriff widerrufen können; laut Firma werden die Daten nicht zum Training von Anthropic-Modellen genutzt.
Warum es wichtig ist
Athenahealth versorgt laut ZDNET mehr als 20 % der US-Bevölkerung; damit ist der Server einer der bislang größten Wege, auf dem Patienten ihre eigenen Akten von Laborwerten über Medikamente bis zur Besuchshistorie einem allgemeinen Chatbot vorlegen. Das Unternehmen betont, das Werkzeug gebe keinen medizinischen Rat und ersetze nicht das Urteil von Ärzten. Abzuwarten ist, wie viele Patienten zustimmen und ob andere Aktensysteme ähnliche Verbindungen zu anderen Assistenten öffnen.
Die wichtigsten Fakten
- Das Werkzeug heißt AthenaPatient MCP
- Für Nutzer von Claude Pro und Claude Max
- Anmeldung mit Athenahealth-Daten, Zugriff widerrufbar
- Umfasst Laborwerte, Vitaldaten, Medikamente, Diagnosen, Besuche und Pflegepläne
- Laut Athenahealth kein Training von Anthropic-Modellen mit den Daten
- Athenahealth versorgt laut ZDNET über 20 % der US-Bevölkerung