Eine Anklägerin der Crown Prosecution Service zitiert vor dem englischen High Court einen erfundenen Fall nach KI-Suche

Zwei hochrangige Richter nannten die Erklärung unbefriedigend; es ist erst der zweite bekannte Fall bei der CPS, der wichtigsten Anklagebehörde für England und Wales.
Warum es wichtig ist
Erfundene Zitate kamen bislang meist von Menschen, die sich selbst vertreten, oft vor Arbeitsgerichten. Dieses stammt von einer ranghohen Anklägerin in einem Verfahren darüber, ob ein elfjähriger Junge angeklagt werden soll, was den Einsatz von KI-Suche bei Behörden brisanter macht. Die CPS räumte im Februar einen ähnlichen Fehler in einem Auslieferungsfall ein und hielt das Wiederholungsrisiko danach für gering. Zu beobachten: neue CPS-Leitlinien oder gerichtliche Sanktionen.
Die wichtigsten Fakten
- Anklägerin: Ravinder Dhillon für die CPS
- Zwei hochrangige Richter nannten ihre Erklärung unbefriedigend
- Laut Guardian stammte das Zitat aus einer KI-Antwort bei einer Internetsuche
- Zweiter bekannter CPS-Fall nach einem im Februar eingeräumten Auslieferungsfall