JPMorgan: Indien könnte rund 115 Milliarden Dollar anziehen, wenn Ausländer ihre Untergewichtung beenden – als „KI-Hedge“

Indiens Nifty 50 ist binnen eines Monats um fast 9 % gestiegen, während KI-lastige Märkte in den USA, Japan, Südkorea und Taiwan tief im Minus stehen; Goldman-Sachs-Stratege Tim Moe sagt, Indien gelte als „der Anti-KI-Trade“.
Warum es wichtig ist
Ausländische Anleger sind laut CNBC seit fast zwei Jahren in Indien untergewichtet – wegen hoher Bewertungen, schwachen Gewinnwachstums und fehlender lokaler KI-Champions. JPMorgans Rajiv Batra sagt, fallende Ölpreise, niedrigere US-Renditen, erholte Unternehmensgewinne und die Auflösung des globalen KI-Trades sprächen nun für das Land. Am Freitag legten Indiens Leitindizes zu, während Nikkei 225 und Taiex in den Bärenmarkt rutschten und der Nasdaq Composite in die Korrektur fiel. Die 115 Milliarden sind Batras Szenario für den Fall, dass ausländische Long-only-Fonds ihre Untergewichtung abbauen, keine Prognose tatsächlicher Zuflüsse.
Die wichtigsten Fakten
- Nifty 50 im vergangenen Monat um fast 9 % gestiegen
- JPMorgan: rund 115 Mrd. $ mögliche Nettozuflüsse, wenn Long-only-Fonds die Untergewichtung abbauen
- Ausländer seit fast zwei Jahren in Indien untergewichtet
- Nikkei 225 und Taiex am Freitag im Bärenmarkt
- Kospi vertieft Bärenmarkt; Nasdaq Composite in der Korrektur
- Tim Moe (Goldman Sachs): Indien „als Anti-KI-Trade bezeichnet“