Rund 600.000 Nvidia-H200-Chips lagern laut Reuters in Hongkong, weil Peking die Einfuhr nicht genehmigt

Zwei Personen zufolge wartet der Bestand auf Lieferung aufs Festland; China ließ einige herein, mehrere große Internetkonzerne erhielten je rund 10.000 H200, Großimporte sind aber nicht genehmigt.
Warum es wichtig ist
Der Bestand zeigt, dass der Engpass für Nvidias China-Geschäft von Washington nach Peking gewandert ist: Der H200 ist nicht Nvidias neuester Chip, doch laut Reuters erreichen chinesische Alternativen ihn beim Training mit Nvidia-Software noch nicht. Peking scheut offenbar mehr Abhängigkeit von US-Technik, obwohl heimische Konzerne mehr Rechenleistung wollen. Einige Chips kamen über Zwischenhändler ins Land. Zu beobachten: Genehmigungen von Industrieministerium oder NDRC und Folgen für Nvidias China-Prognose.
Die wichtigsten Fakten
- Rund 600.000 H200 in Hongkong gelagert, so zwei Personen
- Peking genehmigt keine Großimporte
- Mehrere große chinesische Internetfirmen erhielten je ~10.000 H200
- Kleinmengen über Zwischenhändler und Umwege
- MIIT, NDRC, Nvidia, Alibaba, ByteDance, DeepSeek, Tencent ohne Kommentar
- Reuters-Exklusivbericht, 5. November 2026