Anthropic: Wissenschaftler nutzen Claude über 207.000 Sitzungen vor allem zur Datenanalyse, nicht zur Ideenfindung

Ein Firmen-Research-Post zu Consumer-Sessions vom 2. August bis 30. September sagt: Datenanalyse macht 33,7 % der Claude- und 48,1 % der Claude-Code-Forschungsnutzung aus, Ideation nur ~4 % — unter dem eigenen Zeitanteil der Forscher.
Warum es wichtig ist
Anthropics Studie ist einer der größten öffentlichen Einblicke in den Alltagseinsatz von Frontier-Modellen in der Forschung. Claude wird vor allem dort genutzt, wo Modelle schon stark sind — Datenanalyse und Schreiben — und kaum für Ideation und Datensammlung, die Schritte, die Forschende für wichtige Ergebnisse am höchsten einstufen. Die Lücke speist die Debatte, ob KI Entdeckungen beschleunigt oder vor allem Papers glättet. Beobachten: Follow-ups nach Fach, Lab-Regeln zu Claude Code und ob Ideation zunimmt.
Die wichtigsten Fakten
- 207.049 Consumer-Forschungssessions, 2. Aug.–30. Sep. 2026
- Datenanalyse: 33,7 % Claude; 48,1 % Claude Code
- Schreiben/Kommunikation: 32,0 % der Claude-Sessions
- Ideation/Hypothesen: ~4,2 % Claude; ~2,1 % Claude Code
- Forschende stufen Ideation am höchsten ein, nutzen KI dort aber weniger
- Anthropic-Research-Post, 5. November 2026