Hacker erbeuten rund 100 Millionen Euro vom Eigenkonto der französischen Bank Crédit Mutuel Arkéa

Die Angreifer kamen über einen Dienstleister ins System und überwiesen Geld an andere Banken, teils in Krypto getauscht; die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt, laut Bank verloren Kunden nichts.
Warum es wichtig ist
Es ist einer der größten bekannten Cyberdiebstähle bei einer europäischen Bank und traf eigene Mittel der Bank statt Kundenkonten. Berichten zufolge nutzten die Angreifer einen Dritten mit Transaktionsbefugnis und wuschen das Geld über Krypto; der Ermittler ZachXBT ordnet dem Fall mindestens 133 Millionen Dollar zu, Kraken und Crypto.com froren Teile ein. Der Angriff folgt auf den Diebstahl von mehr als 6 Milliarden Dollar bei Binance am 31. Oktober. Abzuwarten sind der endgültige Schaden, wie viel zurückgeholt wird, wer dahintersteckt und wie Aufseher auf den Zugang Dritter reagieren.
Die wichtigsten Fakten
- Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt seit 4. November 2026
- Geschätzter Schaden knapp 100 Mio. Euro (AFP); Berichte nennen 118 Mio.
- Zugang über einen externen Dienstleister
- Kundenkonten und -vermögen laut Bank nicht betroffen
- ZachXBT ordnet mindestens 133 Mio. Dollar dem Fall zu
- Kraken schränkte Konten ein; Crypto.com fror Mittel ein