US-Wähler billigen bei den Zwischenwahlen fast alle Moratorien gegen Rechenzentren

Rechenzentren standen in mindestens 40 Gebietskörperschaften in 10 Bundesstaaten zur Abstimmung; mindestens 14 Gemeinden in Ohio beschlossen Verbote oder Auflagen, neue Gouverneure in Texas, Georgia und Ohio versprechen Moratorien.
Warum es wichtig ist
Die Wahl macht den lokalen Widerstand gegen die Anlagen hinter dem KI-Boom zu einem messbaren politischen Ergebnis. Die Wähler billigten fast alle Moratorien, mit Hardwood in North Dakota als auffälliger Ausnahme, und die gewählten Gouverneure Gina Hinojosa (Texas), Keisha Lance Bottoms (Georgia) und Amy Acton (Ohio) versprechen Moratorien für große Rechenzentren. Der Widerstand ist parteiübergreifend: Floridas Gouverneur Ron DeSantis unterzeichnete im Mai strenge Auflagen. Abzuwarten ist, ob Hyperscaler Projekte in freundlichere Staaten verlagern und wie der neue Kongress mit bundesweiten KI-Regeln umgeht.
Die wichtigsten Fakten
- Abstimmungen in mindestens 40 Gebietskörperschaften in 10 Staaten
- Mindestens 14 Gemeinden in Ohio beschlossen Verbote oder Auflagen
- Acht Gemeinden in Maine beschlossen befristete Moratorien
- Hardwood (North Dakota) lehnte Auflagen ab
- Gewählte Gouverneure in Texas, Georgia und Ohio versprechen Moratorien
- Florida erließ im Mai strenge Regeln