Muji-Betreiber: 1,09 Millionen Kundendatensätze samt Kartennummern könnten abgeflossen sein

Laut Ryohin Keikaku enthalten rund 345.000 Muji-Card-Datensätze vollständige gültige Kartennummern und Geburtsdaten – Wochen nachdem bis zu 27,26 Millionen App-Datensätze betroffen sein könnten.
Warum es wichtig ist
Muji ist der jüngste Fall einer Serie von Datenlecks bei japanischen Firmen: Bic Camera meldete bis zu 14,9 Millionen möglicherweise abgeflossene Datensätze über einen E-Mail-Dienstleister, Nomura Investor Relations am selben Tag einen Einbruch. Die Kartenangaben wiegen schwer, weil das Unternehmen zuvor erklärt hatte, Finanzdaten seien nicht betroffen. Japans Regierung will am 6. November ein Notfallpaket zur Cybersicherheit vorstellen, mit zentraler Anlaufstelle für Opfer und stärkerem KI-Einsatz bei der Suche nach Schwachstellen. Offen ist, wie die Angreifer eindrangen und ob es Kartenbetrug gibt.
Die wichtigsten Fakten
- Rund 1,09 Millionen Kundendatensätze könnten abgeflossen sein
- Rund 345.000 Muji-Card-Datensätze mit vollständigen gültigen Kartennummern und Geburtsdaten
- Betrifft Muji-Card-Mitglieder, die vor Juli 2021 beitraten
- Ende Oktober: bis zu 27,26 Millionen Muji-App-Datensätze
- Bic Camera: rund 14,9 Millionen Datensätze über E-Mail-Dienstleister
- Japan plant am 6. November ein Cyber-Notfallpaket