Diamond Foundry züchtet den ersten einkristallinen 200-mm-Diamanten – für die Wärme von KI-Chips

Das Unternehmen betont, der Kristall in Wafergröße sei ein Stück, weder gekachelt noch polykristallin, und mache 300 mm 'vorhersehbar'.
Warum es wichtig ist
Diamond Foundry hat einen einkristallinen Diamanten mit 200 mm Durchmesser vorgestellt, gezeigt im gewachsenen, unpolierten Zustand, begleitet von einer Keynote von CEO Martin Roscheisen auf der CarbonSemi 2026. Das Unternehmen betont, es handle sich um einen Einkristall, nicht um zusammengesetzte Stücke oder einen polykristallinen Wafer. Diamants Wärmeleitfähigkeit könnte Hitze in dicht gepackten KI-Prozessoren verteilen; Diamond Foundry will ihn zu einem in Serie gefertigten Halbleitersubstrat machen. Roscheisen würdigte die 25-jährige Arbeit von Stefan Gsell und Martin Fischer und sagte, 300 mm seien nun vorhersehbar.
Die wichtigsten Fakten
- Erster einkristalliner 200-mm-Diamant, ungeschliffen gezeigt
- Ein Einkristall, keine Kacheln und kein polykristalliner Wafer
- Vorgestellt mit CEO-Keynote auf der CarbonSemi 2026 in Ningbo
- Ziel: Wärmeverteilung in dichten KI-Prozessoren
- Baut auf 25 Jahren Arbeit von Stefan Gsell und Martin Fischer auf
- CEO Martin Roscheisen: 300 mm nun vorhersehbar