Fuji TV: Generative KI senkte manche Drama-Produktionsschritte um bis zu 80 %, bis Oktober 2027 sollen alle Serien sie nutzen

Die Einsparung von 70–80 % gilt nur für bestimmte VFX-Schritte, nicht für ganze Budgets; eine KI-generierte Luftaufnahme lief bereits in der Serie Kyumei Byoto 24 Ji.
Warum es wichtig ist
Fuji Television gründete im Juli ein KI-Zentrum und startete im September mit Drama- und Technikteams sowie der KI-Firma ANDENT eine AI Sandbox. Der Sender produziert jährlich 16 Serien für die Hauptsendezeit und kombiniert generative KI nach eigenen Angaben mit Realdreh, VFX und CG, statt sie zu ersetzen. Seit der Oktober-Staffel ist pro Quartal mindestens eine Serie für verstärkten KI-Einsatz vorgesehen. Offen ist, wie weit die Einsparungen über einzelne Arbeitsschritte hinausgehen und wie Belegschaft und Branche reagieren.
Die wichtigsten Fakten
- Bis zu 70–80 % weniger Aufwand bei manchen KI-gestützten Videoschritten
- Einsparung gilt für einzelne Schritte, nicht für Gesamtbudgets
- Ziel: KI für alle Fuji-TV-Serien bis etwa Oktober 2027
- 16 Serien pro Jahr in der Hauptsendezeit
- AI Sandbox seit September mit ANDENT
- KI-Zentrum im Juli gegründet